Liebe Freundinnen und Freunde der Kunst,

endlich ist es soweit und das Warten hat ein Ende! Wir freuen uns sehr, Euch unser diesjähriges Programm für die 5. KunstNacht Kempten vorstellen zu dürfen. An über 60 KunstNacht-Orten in der gesamten Kemptener Innenstadt werden Ausstellungen, Installationen, Projektionen, Skulpturen und Performances zu finden sein.

Unerwartetes, Verspieltes, Politisches und Abstraktes gehen in dieser Nacht Hand in Hand und ermöglichen eine dezente Blickverschiebung, ein kurzes Innehalten. Galerien, Museen, Ateliers, Treppen, Fassaden, Gassen, Hinterhöfe, Garagen und Gärten werden Schauplätze des diesjährigen Mottos »Licht und Schatten«, das viele Deutungsräume offen lässt.

So, nun heißt es aber: Bühne frei für die Kunst in Kempten! Seid neugierig, macht die Augen auf, schaut um die Ecke und kommt mit auf die Reise durch Kemptens größte Kunstausstellung!

Durch den Kauf eines KunstNacht-Bändchens unterstützt Ihr dieses vielseitige Projekt und damit die kulturelle Vielfalt im Allgäu! Vielen Dank dafür!

Euer KunstNacht-Team

Kunstnachtorte

Programm

13-18 Uhr

KinderKunstfest Mitmachprogramm

13-18 Uhr Geh mit uns auf Entdeckungstour und werde zum Kunstdetektiv. Hinterlasse deine künstlerischen Spuren bei einer der vielen Aktionen.
17.30 Uhr Theater Ferdinande »Wo die wilden Kerle wohnen« (45 min., Eintritt frei, VHS Kempten)

19 Uhr

Eröffnung am Hildegardplatz

19-19.30 Uhr Eröffnung der 5. KunstNacht durch den Oberbürgermeister Thomas Kiechle und den Kulturamtsleiter Martin Fink mit anschließender Verleihung des Publikumspreises der 70.
Kunstausstellung im Rahmen der Allgäuer Festwoche und Tanzperformance in der Installation
»WALD« mit Tänzer*innen von KARI. TANZHAUS und Live-Musik von den Musikern Samuel
Wootton und Silvan Strauß.

19-20 Uhr
Performance, Hutmacher, Zeichentechniken, Interaktive Performance, Auftritt Collegium Vocale

19 Uhr Performance von Markus Elhardt Nr. 39
19 Uhr Des Hutmachers Teetafel, 45-minütige Spielzeit Nr. 47
19 Uhr (bis 22 Uhr) Zeichentechniken für Klein und Groß mit Wolfgang Steinmeyer Nr. 60
19 Uhr Auftritt des Collegium Vocale der Sing- und Musikschule Kempten mit internationalen Friedensliedern an der Pax-Glocke, ca. 45 Minuten Nr. 14
19.30 Uhr (bis 23.30 Uhr) Interaktive Performance »Inanna - pas à pas« Nr. 14

20 Uhr
Förderpreisverleihung der Gabler-Stiftung, Basilika St. Lorenz

an die Videoinstallation »Was ist ein Wunder?« Nr.1

20-21 Uhr
live malen, Märchen und Raben, Nicola Reiter und Carolin Keim, EngelWelten, Hutmacher, Ponikau-Saal, Dr. Reglar, 70er & Robots, Zwielicht, Musikalische Akzente

20 Uhr (bis 23 Uhr) Beginn »live malen« mit Angelika Böhm-Silberhorn Nr. 2
20 Uhr Erzählung aus dem Buch »Märchen von Raben« Nr. 21
20 Uhr Gespräch zwischen Nicola Reiter und der Kunstwissenschaftlerin Carolin Keim Nr. 17
20 Uhr EngelWelten, ca. 20 Minuten Nr. 22
20 Uhr Des Hutmachers Teetafel, 45-minütige Spielzeit Nr. 47
20 Uhr Führungen im Ponikau-Saal mit Martin Scheidl, ca. 15 Minuten Nr. 50
20 Uhr (bis 24 Uhr) Musikprojekt »Dr Reglar« innerhalb der Fotografieausstellung Nr. 54
20 Uhr Show »70er & Robots« mit Jongleur Laurin Nr. 57
20.15 Uhr »Zwielicht«-Tanzperformance mit der Tanz-Projektgruppe Astrid Tiedemann Nr. 36
20.30 Uhr (bis 22 Uhr) Musikalische Akzente durch Konstanze Meschke (Querflöte) und Annette Zappe (Gitarre) im Rahmen der Ausstellung »Unterwegs« Nr. 44


noch bis 22 Uhr Zeichentechniken für Klein und Groß mit Wolfgang Steinmeyer Nr. 60
noch bis 23.30 Uhr Interaktive Performance »Inanna - pas à pas« Nr. 14

21 Uhr
Förderpreisverleihung der Gabler-Stiftung, Galleria Müßiggengelzunfthaus

an Zdenek Posledni für sein Lebenswerk Nr.31

21-22 Uhr
Märchen und Raben, Licht und Schatten-Tanz, Asia & Partido, Hutmachter, Ponikau-Saal, Thing-Lightshow, EngelWelten, Kunstnacht-Party, Schattierungen-Tanzperformance

21 Uhr Erzählung aus dem Buch »Märchen von Raben« Nr. 21
21 Uhr Licht und Schatten-Tanz Nr. 37
21 Uhr Show Asia & Partido, Jongleur Laurin Nr. 57
21 Uhr Des Hutmachers Teetafel, 45-minütige Spielzeit Nr. 47
21 Uhr Führungen im Ponikau-Saal mit Martin Scheidl, ca. 15 Minuten Nr. 50
21 Uhr »Thing«-Lightshow Nr. 36
21.30 Uhr EngelWelten, ca. 20 Minuten Nr. 22
ab 21.30 Uhr KunstNacht-Party mit DJ Roman und DJ Dr. J bis in die Morgenstunden Nr. 32
21.45 Uhr Licht und Schatten-Tanz Nr. 37
21.45 Uhr »Schattierungen«-Tanzperformance Nr. 36


noch bis 22 Uhr Musikalische Akzente durch Konstanze Meschke (Querflöte) und Annette Zappe (Gitarre) im Rahmen der Ausstellung »Unterwegs« Nr. 44
noch bis 22 Uhr Zeichentechniken für Klein und Groß mit Wolfgang Steinmeyer Nr. 60
noch bis 23 Uhr »live malen« mit Angelika Böhm-Silberhorn Nr. 2
noch bis 23.30 Uhr Interaktive Performance »Inanna - pas à pas« Nr. 14
noch bis 24 Uhr Musikprojekt »Dr Reglar« in der Fotografieausstellung »Regionale Fotograph*innen« Nr. 54

22-23 Uhr
Tanz im Wald, Mächen und Raben, Hutmacher, Ponikau-Saal, 70er & Robots, Live-Zeichnen, Licht und Schatten-Tanz, Pitfire-Feuershow

22 Uhr Tanzperformance in der Installation »WALD« mit Live-Musik von KARI.TANZHAUS Nr. 6
22 Uhr Erzählung aus dem Buch »Märchen von Raben« Nr. 21
22 Uhr Des Hutmachers Teetafel, 45-minütige Spielzeit Nr. 47
22 Uhr Führungen im Ponikau-Saal mit Martin Scheidl, ca. 15 Minuten Nr. 50
22 Uhr Show 70er & Robots, Jongleur Laurin Nr. 57
22 Uhr (bis 24 Uhr) Live-Zeichnen mit Wolfgang Steinmeyer Nr. 60
22.30 Uhr Licht und Schatten-Tanz Nr. 37
22.30 Uhr Pitfire-Feuershow Nr. 36


noch bis 23 Uhr »live malen« mit Angelika Böhm-Silberhorn Nr. 2
noch bis 23.30 Uhr Interaktive Performance »Inanna - pas à pas« Nr. 14
noch bis 24 Uhr Musikprojekt »Dr Reglar« in der Fotografieausstellung »Regionale Fotograph*innen« Nr. 54
open end KunstNacht-Party mit DJ Roman und DJ Dr. J bis in die Morgenstunden Nr. 32

23-24 Uhr
Märchen und Raben, Hutmacher, EngelWelten, Asia & Partido, Licht und Schatten-Tanz, Tanz im Wald, Tombola

23 Uhr Erzählung aus dem Buch »Märchen von Raben Nr. 21
23 Uhr Des Hutmachers Teetafel, 45-minütige Spielzeit Nr. 47
23 Uhr EngelWelten Nr. 22
23 Uhr Show Asia & Partido, Jongleur Laurin Nr. 57
23.15 Uhr Licht und Schatten-Tanz Nr. 37
23.45 Uhr Tanzperformance in der Installation »WALD« mit Live-Musik von KARI.TANZHAUS Nr. 6
23.45 Uhr Tombola Auslosung im Rahmen der Ausstellung »schwarz&gold&licht« Nr. 52
noch bis 23.30 Uhr Interaktive Performance »Inanna - pas à pas« Nr. 14
noch bis 24 Uhr Live-Zeichnen mit Wolfgang Steinmeyer Nr. 60
noch bis 24 Uhr Musikprojekt »Dr Reglar« in der Fotografieausstellung »Regionale Fotograph*innen« Nr. 54
open end KunstNacht-Party mit DJ Roman und DJ Dr. J bis in die Morgenstunden Nr. 32

Künstler*innen

MOS Allgäu – Montessori Fachoberschule für Gestaltung

Die Schüler der Vorklasse und der 11. Klasse der MOS Allgäu, Montessori Fachoberschule für Gestaltung in Kempten, setzten sich ein halbes Jahr lang intensiv mit der Bedeutung des Wortes WUNDER auseinander.

Was ist ein Wunder? Wie zeigt es sich? Wie kann ich es erleben? Gibt es Wunder?

Sie erarbeiten ihre Sicht auf die Fragestellung und fanden so persönliche Antworten.

Die Ergebnisse dieser Recherche werden durch eine Videopräsentation auf eine große Leinwand im Hauptschiff der Basilika St. Lorenz projiziert.

Ort: Basilika St. Lorenz Hauptschiff / Stiftsplatz

Angelika Böhm-Silberhorn

In der KunstNacht möchte ich diesmal den Blick des Publikums durch eine »from-life«-Malaktion über 2-3 Stunden auf ein winziges Detail in der Zimmermann-Kapelle (Taufkapelle) der Basilika richten. Schauen und Staunen. Ich arbeite alla prima mit Ölfarben auf Leinwand und Staffelei.

Ort: Basilika St. Lorenz Zimmermann-Kapelle / Stiftsplatz

Mosh & Mosh, HsnOne

Mosh & Mosh aus dem Hause Colorshok sind ein Sprayer-Duo aus Ulm, welches bereits seit über zehn Jahren Flächen in Ulm, um Ulm und um Ulm herum farblich bereichert.
www.graffitiulm.de

HsnOne ist ein ebenfalls aus Ulm stammender und in der Graffiti-Kultur verwurzelter Künstler. Sein Schaffen ist breit gefächert und die Palette reicht von Malerei, über Grafik, bis hin zu Kalligraphie und Videokunst.

www.hsn.one

Ort: Beim Brunnen am Amtsgericht / Residenzplatz 6

Barbara Wolfart

Im Brunnen vor der Residenz schwimmen 14 von der Künstlerin bemalte Kugeln. Sie bewegen sich im Rhythmus des Wassers und dem Luftstrom des Windes. Sie erheben keinen intellektuellen, hintergründigen oder zeitkritischen Anspruch. Die Kugeln werden in ihrer Farbigkeit, Rundheit und tanzenden Bewegungen zum Kontrapunkt der Schlichtheit und Geometrie des Brunnens.
Sie werden zu Poesie in der Nüchternheit einer minimalistischen Brunnenarchitektur.

 

Ort: Brunnen am Amtsgericht / Residenzplatz 6

Samuel Wootton

Welche Klänge bringt ein Ort hervor? Welche Geräusche und welche Atmosphäre machen einen Ort einzigartig? Was passiert, wenn man diese einfängt, ergänzt und verändert wiedergibt? Die Komposition des Musikers und Klangkünstlers Samuel Wootton beschäftigt sich genau mit dieser Thematik. Wootton hat die Klänge und die Atmosphäre in der Gerberstraße untersucht und davon inspiriert eine Klangcollage produziert. Dabei verbindet er die Alltagsklänge des Ortes mit melodiösen Percussionelementen und erzeugt dadurch verschiedene Ebenen, die sich annähern, überlagern, auseinander bewegen und wieder ausklingen. Das Stück erklingt durch zahlreiche Lautsprecher, die über den Streckenabschnitt verteilt sind und rückt den Klang des Ortes in den Fokus. Ob sich dieser dadurch verändert oder neu ins Bewusstsein gerufen wird, ist freilich für jeden Besucher individuell. Mancher wird verweilen, mancher weiterziehen, mancher wird auch die anderen Sinne öffnen und mancher wird ebendiese ignorieren.

www.samuelwootton.com

Ort: Gerberstraße

Wilson Wootton, Silvian Strauss & Samuel Wootton

WALD (Kempten, 2019) ist eine interaktive 2-Kanal ...

die vom Künstlerduo Wilson Wootton (Adrianne Wilson und Tobias Wootton) speziell für den Hildegardplatz in Kempten konzipiert wurde.

Die Arbeit thematisiert auf poetisch-spielerische Weise die gegenseitige Abhängigkeit von Mensch und Wald. Heimische als auch ferne, scheinbar unberührte und offensichtlich kultivierte Wälder werden zu sehen sein.

Ein monumentaler und zugleich simpler Aufbau lädt die Besucher ein, Bäume und Wald im Licht ihrer Schatten entstehen zu lassen. Der WALD wird zur Bühne und die Besucher zu Akteuren. Je mehr Akteure sich organisieren, desto mehr Wald wird sichtbar: Begibt man sich auf die eine Seite, entsteht Wald für alle; auf der anderen Seite wird man selbst zur Projektionsfläche – auf Kosten der Anderen. Auf diese Weise funktioniert die Installation wie ein politisches Ökosystem.

Die Geräuschkulisse wird live und analog von den Klangkünstlern Silvan Strauß und Samuel Wootton erzeugt. Das KARI.TANZHAUS wird den WALD in drei Performances über den Abend verteilt animieren.

 

Ort: Hildegardplatz

LYBES DIMEM

Als LYBES DIMEM gestaltet der in Memmingen geborene Künstler und Komponist Lukas Rehm immersive Konzertsituationen und Installationen. Im Rahmen der Kunstnacht wird auf der Parkgeschossebene 2 des Parkhauses Kronenstraße ein audiovisuelles Showcase gezeigt. In synchronisierten Projektionen und Mehrkanal-Sound werden psychoakustische und visuelle Phänomene, sowie das Verhältnis von Körperlichkeiten und Affekt zu musikalischem und theatralem Material.

www.lukasrehm.net

 

Ort: Parkhaus Kronenstraße  / Kronenstraße 18

Theater Ensemble…gegenSatz

So mannigfaltig eine Gesellschaft und ihr Querschnitt sind, so unterschiedlich sind auch die Darstellungsarten und Charaktere, die unsere Schauspieler*innen in dem Projekt für die diesjährige KunstNacht verkörpern.

Das Ensemble ...gegenSatz zeigt mittels Videoprojektion ein Casting ihrer 8 Darsteller*innen. Dabei schlüpfen die Schauspieler*innen in verschiedene Rollen und beantworten unter anderem Fragen zu Heimat oder verschiedener Erinnerungen.
Ziel dieser Interviews ist es, einen Querschnitt der Gesellschaft auf satirische Art und Weise darzustellen.

Darsteller*innen: Alexandra Nunner, André Montalbano, Carla Blumenröther, Elena Filser, Nico Bollwein, Mandy Montalbano, Sandra Müller, Tanja Gorges

Text & Regie: Edina Meizel, Ton: André Montalbano & Nico Bollwein, Schnitt: André Montalbano

www.theater-kempten.de

 

Ort: Rathausplatz

Die Experten e.V.

Stur und kreisförmig tastet ein Leuchtkegel die Innenwände der Kemptener Residenz ab. Eine Maschine, die sich um sich selbst dreht und ihre eigentliche Funktion verloren hat - Sichtbarkeit auf große Distanz zu gewähren. Der Leuchtturm ist abgeschnitten von der Außenwelt, große Wände begrenzen seine Strahlen. Obwohl ein Leuchtturm selbst nicht sieht, sondern lediglich gesehen werden soll, erinnert der kreisende Lichtkegel an einen Suchscheinwerfer. Auf diese Doppelfunktion weißen auch die Experten durch den Titel „Obachter“ hin. Einerseits ein Wegweiser, von süddeutsch „obacht“ für „vorsicht“ und anderseits ein (Be)obachter, eine Gerätschaft, die selbst beobachtet. Von Assoziationen modernster Überwachungstechnologie bis hin zu den dramatischen Schicksalen an den Küsten des europäischen Mittelmeers ist daher alles möglich.

 

Ort: Residenzhof / Residenzplatz 4-6

Fabian Karrer

Fabian studierte Mediendesign an der DHBW Ravensburg. Er ist selbstständig als Designer tätig. Sein Fokus liegt auf graphischen Arbeiten – oft im Spannungsfeld zwischen Design und Kunst. Neben seinen Design-Projekten in den Bereichen Szenografie, Corporate Design, Grafik- und Editorial Design, Leitsysteme, Digital und Film, arbeitet er an einer Vielzahl freier, selbstiniziierter Projekte. Außerdem unterrichtet er drei Design-Hochschulen in Deutschland und der Schweiz.

www.fabiankarrer.de

 

Ort: Stufen vor der Residenz / Residenzplatz

Agentur Kulturgold

Wie soll die Kulturlandschaft der Stadt Kempten 2030 aussehen?
Eine Nacht lang misst das Büro für kulturelle Angelegenheiten den Kemptener Kulturpuls und lauscht in die Stadt hinein. Das Büro für kulturelle Angelegenheit lädt die Besucher der Kunstnacht mit einer Liveperformance dazu ein, zu träumen, Klartext zu sprechen, Ideen zu spinnen, Visionen zu artikulieren, Dampf abzulassen, kurz ihr Thema auf die kulturpolitische Agenda der KunstNacht zu setzten. Einfach und doch wirkungsvoll für alle sichtbar auf der historischen Fassade der Residenz.  

Das Projekt bildet den Auftakt eines partizipativen Kulturplanungsprozesses den das Kulturamt der Stadt Kempten 2019/20, mit externer Unterstützung der Agentur Kulturgold, durchführt. Informationen zum Prozess und weiteren Beteiligungsmöglichkeiten finden Sie ab Oktober 2019 auf der Website der Stadt Kempten.

www.agentur-kulturgold.de

 

Ort: Vor der Residenz / Residenzplatz 6

Waltraud Funk

Waltraud Funk protokolliert in ihren Handyvideos Szenen des Alltäglichen, scheinbar Bedeutungslosen. Mäanderartig reihen sich die einzelnen Sequenzen aneinander oder thematisieren abrupte Brüche. Die bildende Künstlerin entwirft in der Sankt Mang Kirche Kempten einen installativen Bildteppich, eine raumgreifende Tapisserie, deren einzelne Erzählstränge ein wiederkehrendes Thema haben - die conditio humana.

Die conditio humana (aus dem Lateinischen „menschliche Bedingung“) umfasst die zugrunde liegenden Parameter des menschlichen Seins.

www.waltraudfunk.de

 

Ort: St. Mang Kirche / St.-Mang-Platz 4

Gerhard Ammann, Johann Brunner, Rodica Bustiuc, Urs Fritz, Waltraud Funk, Regine Goueffon, Jockel Heenes, Werner Mally,  Hermann Meier-Neustadt, Inga Ragnarsdóttir, Max Schmelcher, Felicitas Gerstner

Rund um die Allgäuer Künstlerpersönlichkeit Gerhard Ammann (1954-1990) bildete sich in den 1980er Jahren eine Künstler*innengruppe. Ammanns Landmaschinenwerkstatt und Atelier in Vorholz bei Isny war dabei in vielerlei Hinsicht ein Dreh- und Angelpunkt. Befreundete Künstler*innen konnten die Infrastruktur wie Werkbänke oder Schweißgerät nutzen, um ihre eigenen künstlerischen Werke anzufertigen oder auch das eigene Auto reparieren zu lassen. Ebenso war der Austausch untereinander ein signifikantes Element für alle Beteiligten. Teils geschah dieser direkt im Arbeitsprozess in der Werkstatt in Vorholz, teils waren es Partys, selbst organisierte Symposien und Ausstellungen, die den Künstler*innen ein Netzwerk schufen, das ihnen fernab der Großstädte fehlte. Die Ausstellung in der Südhalle der Sankt Mang Kirche legt einen Fokus auf das künstlerische Schaffen dieses Freundeskreises in den frühen und mittleren 1980er Jahren und untersucht mittels Skizzen, Zeichnungen und Gemälden zum einen, wie sich die Künstler*innen eventuell gegenseitig beeinflusst haben und zeigt zum anderen die unterschiedlichen künstlerischen Standpunkte zu diesem spezifischen Zeitfenster in der Provinz.

Im nächsten Jahr wandert die Gruppe Vorholz in einer groß angelegten Ausstellung in die Kunsthalle Kempten, in der zusätzlich Raum für die skulpturalen Werke sein wird.

Kuratiert von Susan Funk und Ioana Spanachi.

 

Ort: St.Mang Kirche (Südhalle) / St.-Mang-Platz 4

Régine Goueffon und Mitwirkende

Bei Anbruch der Dunkelheit machen sich die Besucher*innen auf den Weg zum St. Mang Platz. Dort treffen sie auf acht, in Lichtkegeln agierende Gestalten. Manche von ihnen scheinen in ihrer eigenen Welt gefangen zu sein, wir können nur ihre Strahlkraft bewundern oder Mitfühlende ihres Ringens sein.  Andere begleiten die Besucher*innen in kleinen Gruppen auf verschlungenen Wegen zur unteren Mitte des Platzes. Dort im Lichtkegel steht das hell ummantelte Zelt.  Zwei Mitwirkende laden jeweils acht bis zwölf Mutige ein, unter ihnen einzutreten (halbstündlich - für alle ab 10 Jahre).

In dem dunklen Raum verrückt die Welt mitten in der Museumsnacht.

Die Besucher*innen verweilen einige Augenblicke in der weichen Dunkelheit des Zeltes, umhüllt vom warmen Bienenwachs-Duft. Wenn die Augen ausruhen, werden alle anderen Sinne „wachgekitzelt“. In der absoluten Dunkelheit hören, schmecken, riechen sie umso intensiver und lauschen verzaubert den Live-Klängen und der Sage der Inanna, die auch als Abend- und Morgenstern Sinnbild der Polarität von Licht und Finsternis ist. Wenn sie wieder hinaustreten und zurückschreiten, wird sich ihre Wahrnehmung, auch auf die Szenerie auf dem Platz, verwandelt haben.

www.goueffon.com

Ort: St. Mang Platz

Inga Ragnarsdóttir

Umgeben von bunten Fassaden barocker Patrizierhäuser, einem spielerischen Brunnen im Jugendstil und den sakralen Mauern der fünfhundert Jahre alten Stadtkirche sticht die 90er-Jahre Skulptur von Ragnarsdóttir hervor. Imposant ragen die Stufen aus Edelstahl in den Himmel, während ihre konische Basis sie fest mit dem Untergrund verbindet.

Bereits zum zweiten Mal fügt sich die Himmelsleiter von Ragnarsdóttir in das Kemptener Stadtbild ein. Führte im Rahmen der Ausstellung „Dreizehn Künstler an sieben Orten in Kempten im Allgäu“ 1991 der stufige Weg noch imaginär zur Spitze der St. Lorenz Kirche, vermag man nun den Turm der St. Mang Kirche erklimmen.

Kunst im öffentlichen Raum steht insbesondere vor der Herausforderung, seine Autonomie gegen bestehende Bauten in der Umgebung zu behaupten, ohne als Fremdkörper wahrgenommen zu werden. Gemäß dem Gesetz von Actio und Reactio werden manche Elemente aufgegriffen, andere kontrastiert. Wie verändert sich das von jahrhundertealten, bunten Patrizierhäusern geprägte Bild des St. Mang Platzes durch die kühle Prominenz eines Edelstahl-Baukörpers aus den 90er Jahren?

 

Ort: St. Mang Platz

Daniel Knipping

Geboren 1976 in Tettnang. Abschluss seines Kunsttherapiestudiums in Nürtingen am Neckar. Lebt und arbeitet als Dipl. Kunsttherapeut und freischaffender Künstler in Deutschland und der Schweiz. Seine künstlerischen Hauptmedien sind die Fotografie, die Bildhauerei und die Installation. Internationale Anerkennung erlangte er mit seinem 2010 in Berlin realisierten Projekt „Von Innen nach Außen“.

In einem kleinen umgebauten, goldenen Wohnwagen wird der Betrachter selbst zum Akteur und wird Teil eines künstlerischen Prozesses. Der Wohnwagen als Objekt und Symbol einer beweglichen Heimat beherbergt einen Ort der Selbstreflexion.
Der Ausstellungsbesucher ist eingeladen, sich mit einem am Ort entstandenen Selbstbild auseinander zu setzen. Die eigene Beweglichkeit sowie die Fähigkeit, zur Ruhe zu finden, spielen hier eine tragende Rolle.

Das entstandene Portrait wird im Innenraum auf eine Wasserfläche projiziert. Dessen Reflexion spiegelt sich wider und kann manuell, also durch Bewegungen des Wassers, in Schwingung gebracht werden.

Bereits kleine Bewegungen des Akteurs bringen das Selbstbild ins Wanken, größere Interventionen führen zur Auflösung in Lichtfragmente und Farben.

Ruhe und Bewegung, Licht und Dunkelheit, Intimität und Öffentlichkeit, Kontrolle und dessen Verlust sind Beispiele wahrnehmbarer Dualität.
 
www.daniel-knipping.de

Ort: Wohnwägen vor der Residenz / Residenzplatz 4-6

Nicola Reiter

Die Grafik-Designerin und Buchgestalterin Nicola Reiter ist auftragsbezogen im Bereich
Kunst und Fotografie tätig. Daneben initiiert sie auch eigene Projekte, in denen sie als
Autorin, in Recherchen und als Fotografin Themen und Inhalte bearbeitet, arrangiert und
editiert. Zur KunstNacht 2019 zeigt sie ihre Bücher und Projekte als mobile Installation in
ihrem Wohnwagen sowie in einer Projektion. In Gesprächen mit den Besucher*innen und
Carolin Keim, Kulturwissenschaftlerin und Ausstellungsmacherin, reflektiert sie ihre
Position zwischen Design und Kunst.

www.nicola-reiter.de

Ort: Wohnwägen vor der Residenz / Residenzplatz 4-6

70. Kunstausstellung im Rahmen der Allgäuer Festwoche

Von Gemälden, Malereien, Fotografien über Plastik und Skulpturen bis hin zu Grafiken und Bildobjekten – diese Vielfalt an Kunstwerken ist sowohl Stärke als auch Markenzeichen der Kunstausstellung im Rahmen der Allgäuer Festwoche.

Als traditionsreichste und eine der bedeutendsten Ausstellungen im Allgäu feiert sie in diesem Jahr ihr 70. Jubiläum: Ein Highlight, aber auch ein Meilenstein für das Kunstschaffen im Allgäu. Seit nunmehr sieben Jahrzehnten zeigt sie Werke von im Allgäu geborenen oder beheimateten Künstler*innen und gibt so einen hervorragenden und einzigartigen Einblick in die Allgäuer Kunstszene.

Über die Führungen durch die Ausstellung können sich die Besucher*innen genauer mit den Kunstwerken beschäftigen und erfahren, welche Inspirationen, Gedanken und Gefühle in ihnen verborgen liegen.

www.kempten.de/alpin-museum

Ort: Alpin-Museum / Landwehrstraße 4

Franziska Schmidt, Max Schmelcher, Windfried Becker, Reinhard Blank, Becker Architekten

Die Kunst hält Einzug in eine räumliche Situation. Eine Situation, die vorrangig einem anderen Zweck dient als der Präsentation von Kunst. Dabei reagieren die vier eingeladenen Künstler*innen situativ auf die vorgefundenen Begebenheiten und platzieren ihre Kunstwerke so, dass gegenseitige Wechselbeziehungen entstehen. Die Kunstwerke interagieren dabei sowohl untereinander, als auch mit dem Raum.

www.figurenbau.jimdo.com
www.winfried-becker.de
www.reinhard-blank.de
www.becker-architekten.net

Ort: Atelier Becker Architekten  / Keselstraße 14

Bernadette Mayr

Künstlerische Ausbildung bei verschiedenen Dozent*innen für Zeichnen, Malerei und Textilgestaltung sowie jährliche Studienaufenthalte in der Kunstakademie Bad Reichenhall. Kursleiterin für modernes Patchwork und freies Zeichnen. Autorin von bislang sieben Büchern zum Thema kreatives Patchwork, Übersetzung und Lektorat von Textil-Fachbüchern. Bernadette Mayr arbeitet als freischaffende Künstlerin in Kempten.

www.bernadette-mayr.de

 

Gundula Manson

Studium der Pädagogik mit Fach Bildende Künste an der Universität Hannover, Abt. Erziehungswissenschaften. Studium der freien Malerei an der Fachhochschule für Kunst und Design in Hannover sowie jährliche Studienaufenthalte in der Kunstakademie Bad Reichenhall.
Kursleiterin und ehem. Vorsitzende im „workshop Hannover e.V.“, Zentrum für kreatives Gestalten, Kurse in der VHS Kunstschule Kempten. Gundula Manson arbeitet als freischaffende Künstlerin in Kempten.

www.gundula-manson.de

Ort: Atelier Bernadette Mayr und Gundula Manson / Hoföschle 9

Jutta Hedwig Schöffl

Von 19:00 - 23:00 Uhr wird jede volle Stunde eine Geschichte aus dem Buch „Märchen von Raben“ erzählt. Mit Nebel und einem Märchenpunsch werden große und kleinere Zuschauer*innen in die Welt der KunstNacht gezogen. In meinem Atelier sowie in meiner kleinen Galerie sind Bilder und Plastiken dieses Themas zu sehen. Die Ausstellung kann nach der KunstNacht gerne nach Absprache besucht werden. Ausschank eines Märchenpunsches mit und ohne Alkohol. Eine Toilette ist vor Ort.

www.schoeffl-keramik.de

Ort: Atelier im Souterrain  / Freudental 14

„Giorgio“ Jürgen Moos, VUIMERA, Annika Hofmann

EngelWelten, ein einmaliges Projekt, in Symbiose mit weiteren Künstlern, deren Künste alle VUIMERA Musiker musikalisch begleiten dürfen: „Giorgio“ (Jürgen Moos) wird „seine Engel“ im Raum verteilen, diese werden besonders illuminiert im Raum zu sehen und zu spüren SEIN. VUIMERA wird versuchen, dieses
ENGELSEIN mit ERSCHTEN MOMENTEN zu beklingen und die Geschichtenerzählerin Annika Hofmann wird dazu magische Geschichten erzählen. Eine Symbiose aus ENGEL, ENGELGESCHICHTEN und ENGELKLÄNGEN.

www.vuimera.com

 

Ort: Turbinen Halle des AÜW / Illerstraße 16

Ralf Lienert

Bestandsaufnahmen sind Verfahren, die häufig in Wissenschaft, Wirtschaft und auch in der Wohnwirtschaft zur Planung von Modernisierungen und Sanierungen angewendet werden.

Als „Bestandsaufnahme #2“ in der Galerie der Baugenossenschaft Kempten zeigt Ralf Lienert 100 Wohnzimmergeschichten, die 100 Mal das Leben in Kemptener Wohnungen reflektieren. Zu ihrem hundertjährigen Bestehen hat die Genossenschaft den Bildchef der Allgäuer Zeitung eingeladen, ein Jahr lang Wände der Geschäftsräume im Haus Kronprinz mit seiner einzigartigen „Bestandsaufnahme“ auszustatten.

Drei Jahre lang besuchte der Fotografenmeister Familien der Baugenossenschaft Kempten in ihren kleinen und großen Wohnzimmern. Sie luden ihn auch ein in ihre „grünen Wohnzimmer“, ihre Gärten. Sie alle öffneten für das Projekt ihre Türen und erzählten dabei über ihr Leben. Herausgekommen ist ein spannendes Bild von kleinen und großen Familien, Mitbürgern aus vielen Nationen, vom Baby bis zur 99-Jährigen.

Die Finissage der Ausstellung findet im Rahmen der KunstNacht Kempten statt. Anschließend wechselt die Ausstellung ins neue Kempten-Museum.

Ort: Baugenossenschaft Kempten eG / Mozartstraße 2

Brigitte Dorn

1947 in Krumbach geboren. Gelernte Kirchenmalerin und Restauratorin, 5-jähriges abgeschlossenes Kunststudium (Studiengang Bildende Kunst) in Nürnberg. Seit 2000 freischaffende Malerin. Meisterkurse bei Prof. Heribert Ottersbach und Prof. Rupert von Kaufmann in Irrsee. Die Malerin lebt und arbeitet in Kempten. In diversen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen im bayrischen Raum sowie im Ausland und mit den regelmäßigen BBK-Ausstellungen präsentiert sie ihre Schaffenskraft erfolgreich in der Öffentlichkeit.

www.brido.eu

 

Amanda Abt

Künstlerin aus Leidenschaft. Sie fand ihre Liebe zur Kunst in der Sing- und Musikschule in Kempten. Hierbei nahm sie erfolgreich an mehreren Malwettbewerben teil. 1994 in Kempten geboren und als MTRA in der Strahlentherapie Süd tätig. Als Ausgleich zum Berufsalltag widmet sie sich ihrer Leidenschaft der Kunst, die sie Ihnen zum ersten Mal im September zur KunstNacht präsentieren wird.

 

Ort: Reise Lounge Berchtold  / Residenzplatz 25

Angela Weixler

Autodidaktin / Malerei seit 1987.
Mein Mentor und Wegbereiter war der dt.-frz.Regisseur und Bildhauer Wolf Müller-Scherak. Ich werde seit 1997 von der Galerie Bailer in München vertreten. Elementare Farbkonzepte für moderne Räume. Seit 2014 Jugendworkshops „Talente + Kreativität“.Inzwischen auch teambildende Workshops mit Kunst in Unternehmen.

www.angelaweixler.com

 

Christina Althammer-Kurth

Malerei in Farbe & Struktur / Objektkunst
Seit 1998 intensive autodidaktische Beschäftigung mit Malerei. Meine Malerei ist ein
Zusammenspiel aus reliefartigen, starken Strukturen, Farben und Pigmenten auf Leinwand.

www.facebook.com/ChristinaAlthammer

 

Ort: Café Bianca / Poststraße 7

Safee Al-haj Said

1996 in Damaskus/Syrien geboren. Seit seiner Flucht 2015 lebt er in Kempten, dort macht er zurzeit in der Big Box eine Ausbildung zum Koch. Seine Geschichte verarbeitet er in seinen ausdrucksstarken Bildern.

 

Barbara Henkel

1958 in Bad Wildbad geboren und im Allgäu aufgewachsen. Ihr oberstes Anliegen ist es, positive Botschaften per Bild weiter zu geben - frei nach dem Motto: „Alles hat seinen Sinn, auch die schlimmste Erfahrung“. Hierbei sind Engel ihr liebstes Motiv.

www.barbarahenkel-seelenbilder.de

 

Silvia Nur Al Huda

1958 in Immenstadt/Allgäu geboren. Selbst in den schwierigsten Lebensphasen gibt ihr der Glaube an Gott und einen großen Plan, der hinter Allem steht, die Kraft zum Weitergehen. Sie ist 2008 zum Islam konvertiert. In ihren Gedichten wird der Brückenschlag zwischen Menschen und Kulturen, sowie die Macht positiver Geisteshaltung thematisiert.

 

Ort: designfunktion Marti / Großer Kornhausplatz 3

Veronika Dünßer-Yagci

Videokunst & Rauminstallation
Videoprojekte & Filme mit Institutionen, Menschen, Architekturen, Verknüpfung dokumentarischer Aspekte mit performativen Sequenzen in Form metaphorischer Bilder und Musikkompositionen. Projekte: „Mensch Land Flucht“, Kempten; „Ankommen in der neuen Heimat“; Projekt „ Zeitmaschine Freiheit“, Memmingen; „STOP AND GO“ Videokurzfilm mit syrisch-irakischen asylsuchenden Menschen.

www.videokunst-allgaeu.de

 

Johanna Hartmann

Theaterpädagogin & Kooperationspartnerin des T:K Kempten mit Schwerpunkt Systemisches Theater in sozio- und ökotherapeutischen Feldern. Projekte: Out beyond Ideas of right and wrong doing, Der rote Schal, Like a Mother-Heimat im Plural und aktuell SOMMERNACHTSTRÄUME

 

Ort: Schauraum Erasmuskapelle / St. Mang Platz

Thomas Schafroth

Tausendstelwasser. Kurzzeitbelichtungen mit 1/1000 Sekunde von fließenden Gewässern – Bäche, Flüsse, Seen und das Meer.
Das Wasser erweitert seinen Charakter zum spiegelnden, verzerrenden und lichtbrechenden Element. Steine, Blätter und Pflanzen im Gewässer verschwimmen zu abstrakten Gebilden und die direkte Umgebung sowie der Himmel leihen dem an sich transparenten Element ihre Farben. Der Betrachter wird angeregt, das Wasser zu berühren, den sich spiegelnden Himmel zu betrachten, Gestalten zu suchen und das Zusammenwirken der Farbkontraste und Harmonien zu erspüren.
Musikalische Untermalung mit Rudi Kettner und seinem Klarinettenquartett

www.kemptener-perspektiven.de

Ort: Flora-Tempel Finanzamt  / Am Stadtpark 3

Christliche Gemeinde Kempten

Die Ausstellung Weltreligionen trägt dem Interesse vieler Menschen in unserer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft Rechnung, mehr über die verschiedenen Religionen zu erfahren. Sie hat das Ziel, dass Christen mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und religiösen Hintergründen über die Fragen nach Religion und Glauben ins Gespräch kommen.
In einem Rundgang durch 13 Abteilungen werden die großen Weltreligionen (Animismus, Hinduismus, Buddhismus, Shintoismus, Konfuzianismus, Taoismus, Esoterik, Judentum, Christentum, Islam und Säkularismus) präsentiert.

 

Ort: Foyer des Fürstensaals / Residenzplatz

Levi Bösker & Jonas Schönberger

Ausstellung eines in Fotos festgehaltenen Schauspiels von und mit Levi Bösker und Jonas Schönberger – fotografiert und kuratiert von Stephan A. Schmidt.

Die jungen Schauspieler und Künstler Levi Bösker und Jonas Schönberger wagen in Uniformen und ohne Sprache verstörende Szenen, eingefroren in Fotografien. Sie fragen nicht, sondern „befehlen Ihnen, hinzuschauen, und zeigen Unmündigkeit in reinster Form, damit Sie sich nicht von ihr verleiten lassen.“ Der Betrachter mag dennoch fragen: Warum meinen heutzutage zwei junge Künstler, sich wieder Uniformen anziehen zu müssen, während man mit Brandstiftern das tolerante Zwiegespräch führt? Was wird im Lauf der Geschichte zu solchen „Mythen“, die die Masse wie das Individuum, die Gemeinschaft aus Bürgern oder Konsumenten aus der Verantwortung stehlen? Wer bin ich: Opfer, Täter, Befehlsempfänger, beobachtender oder gar wegschauender Dritter?

Die Ausstellung lässt auch den Tat- und Drehort des Schauspiels wieder aufleben; Sound und Video – plus einige Heldenportraits – ergänzen die großformatigen Szenenbilder.

www.artig.st

 

Ort: Galerie Kunstreich / Schützenstraße 7

Deutschland: Schosser, Weber, Lesch
Tschechien: Prof. Cepelak, Cerny, Oberthor, Kadlecová
Italien: Rosario
Ungarn: Kolozsvari
Rumänien: Dumitru
Australien: Goodwolf

 

Ort: Galleria Müssiggengelzunfthaus / Sigmund-Ullmann-Platz 1

Evi Endras

Als feste Größe bietet Evi Events bereits zum fünften Mal allen Nachtschwärmer*innen einen Treffpunkt im altehrwürdigen Kellergewölbe der Sing- und Musikschule. Bei Musik vom Feinsten laden DJ Roman und DJ Dr. J erneut zum Tanzen ein. Für das leibliche Wohl sorgen Evi Endras und ihr Team – heiße Suppen und frisch Gegrilltes an der Außenbar sowie Bier zum selber Zapfen.

In Kooperation mit der Sing - und Musikschule.

www.eviendras.de

 

Ort: Gewölbekeller der Sing- und Musikschule / Memminger Str.  5

Ann Mackinnon

Konzeption von Ann MacKinnon, Portrait- und Naturfotografin aus Scheidegg, und Ursula Sauter-Heiler, der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Lindau.

Die Ausstellung würdigt diese Frauen, die dazu beigetragen haben, dass es ein Frauenwahlrecht gibt und eine Gleichstellung, die über die Gleichberechtigung der Geschlechter hinausgeht, weiter ein Thema bleibt.

100 Jahre Frauenwahlrecht
70 Jahre Gleichstellung
40 Jahre Partnerschaftsprinzip in der Ehe

Hier ist ein Teil der Ausstellung und der andere Teil ist in Lindau zu sehen.

Ort: Haus International / Poststraße 22

Daniele Burgarella

Wer urban art aus Kempten kennen lernen will, sollte dem Hice Ladies Store einen Besuch
abstatten. Daniele Burgarella stellt in dem Laden Murale Collagen vor, die aus Schere, Papier und Lack entstanden sind. Hier treffen knallbunte, wilde Neuinterpretationen von altbekannten Renaissance- Kunstwerken auf riesige detailreiche Kompositionen im Stil der Pop Art. Außerdem kann man vor Ort von Burgarella designte Kleidung bestaunen. In seinen personalisierten Jeansjacken und Sneakers vereint er Kunst und Mode. Seine künstlerische Handschrift ist auch hier unverkennbar. Art in fashion: Für modebegeisterte Individualisten sind die Unikate eine konsequente Weiterentwicklung des neuen Megatrends. Burgarella ist übrigens selbst ein Gesamtkunstwerk. In Kempten und weit über die Grenzen hinaus ist er unter dem Pseudonym Schattenheld als Musiker bekannt und arbeitet zudem als Maler und DJ.

Ort: Hice Ladies Store / Bahnhofstr.  18

Berufsverband Bildender Künstler Allgäu/Schwaben-Süd e.V.

Im Hofgartensaal der Residenz Kempten geben Mitglieder des Berufsverbands Bildender Künstler Allgäu/Schwaben-Süd in ihrer Jahresausstellung Einblicke in ihr aktuelles Kunstschaffen. Die Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Plastik und Objektkunst erschließen neue Erfahrungswelten und zeigen unterschiedliche, teils ungewohnte Sichtweisen. Sie sind herzlich eingeladen sich von der Kunst, dieses Jahr zum Thema „Licht und Schatten“, berühren und inspirieren zu lassen und darüber mit den anwesenden Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen.

www.kunstinschwaben.de

 

Ort: Hofgartensaal der Residenz / Residenzplatz 4

Bettina Wenning (Arbeiten aus der Filzwerkstatt), Ulrike Müller-Suga (Linolschnitt)

An diesem Abend lade ich wieder in meine Filzwerkstatt ein. Mit mir stellt meine Schwester aus, Ulrike Müller-Suga. Sie zeigt hier in berührender Formensprache Bilder der Seele (Linolschnitttechnik).

 

Astrid Tiedemann (Tanzperformance) und Ingo Tiedemann (Lichtinstallationen), Andreas Götz (Lightshow), Pitfire.de (Feuershow), Tanz-Projekt-Gruppe Astrid Tiedemann

20:15 „Zwielicht“ - Tanzperformance
Die Phänomene der Natur im Wandel der Jahreszeiten entstehen durch unterschiedliche Lichteinwirkung und Wärmeeinstrahlung der Sonne. Von archaischer Energie und berührender Zartheit ist der Tanz geprägt, den die Projektgruppe von Astrid Tiedemann dazu entwickelt hat.

21:00 „Thing“ - Lightshow -
Andreas Götz und Ingo Tiedemann rücken die große Linde in den Fokus und schaffen so den Thing-Platz. Ein Platz an dem sich Menschen begegnen und ausrichten. © Foto: Silke Tauchert

21:45 „Schattierungen“ - Tanzperformance
Astrid Tiedemann tanzt. Wirklich?! Zeitgenössischer Tanz zum Greifen nah: verrückt-entrückt leuchtet die Performance vor den Zuschauern auf.

22:30 „ Pitfire“ - Feuershow
Piotr Pukocz spielt mit dem Feuer. Seit Anbeginn der Zeit übt das Element Feuer eine Faszination auf alle Menschen aus. Mit verschiedensten brennbaren Utensilien leitet Piotrek den Ausklang des Abends im LichtSpielHof ein.

 

Vivian Geisthard (Print), Raffael-Lucca Fiedler (Illustrationen), Ingo Tiedemann (Lichtleit installationen)

Vorder- oder Hintertür? Über Lichtleitwege bietet Ingo Tiedemann einen weiteren Weg in den Kapellenhof an und aus diesem hinaus. Was ist Eingang, was Ausgang und in welchem Zustand sind wir, wenn wir auf dem Weg in einen Kunstraum geraten?

Der Kunstraum: „Die Leuchtigkeit des Seins“ - Illustrationen
Aus der Tiefe der See entstammt das Leben und damit das Sein. Vivian Geisthardt und Raffael-Lucca Fiedler entführen in die Unterwasserwelt. Ein Spiel mit vermeintlicher Schwerelosigkeit sowie Form und Licht.

 

Ort: Kapellenhof  / Fürstenstraße 11

Tänzer*innen der KARI.TANZHAUS.company

Vierzehn Tänzer*innen der KARI.TANZHAUS.company spielen mit der Möglichkeit von Licht und Schatten in den Fenstern des KARI.TANZHAUSes nach einem Musikmix von DJ Eduardo Carollo.

 

Martina Gödert

Die Architektin und leidenschaftliche Fotografin, Martina Gödert, zeigt im KARI.TANZHAUS eine eindrucksvolle Fotoausstellung mit Momentaufnahmen aus Natur und Architektur: »Auch wenn es ein langer und steiniger Weg ist, um seine Träume zu verwirklichen – kämpfe, denn es lohnt sich!«

Ort: KARI.TANZHAUS / Salzstraße 29

Karolin Topp

Meine Werke sind inspiriert durch die Arbeit mit Schamanen in Südamerika und den Aborigines aus Australien. Archetypische Symbole und die überwiegende Verwendung von Punkten spiegeln in meinen Arbeiten die Urformen des Lebens wieder. Somit entstehen kontrastreiche Muster, welche für sich selbst stehen, aber auch vom Mikrokosmos zum Makrokosmos übertragen werden können. Licht und Schatten – Welle oder Teilchen werden zu einem Ganzen. Malerei und Dotpainting

Facebook: /Magic-Art-Stones

 

Mario Riedesser

Steinbildhauerei und Tuschemalerei

www.mario-riedesser.de

Ort: The Kitchen Bar / Poststrasse 10

Joram von Below, Irmi Obermeyer, Christian Hörl, Guido Weggenmann, Markus Elhardt

Im Grünen Haus zeigen Joram von Below, Irmi Obermeyer, Christian Hörl und Guido Weggenmann ausgewählte Arbeiten ihres Schaffens.

Als Höhepunkt im Grünen Haus zeigt Markus Elhardt im Kellergewölbe eine neue, spektakuläre Live - Performance. Gäste mit schwachen Nerven sollten den Raum nicht ohne Begleitung betreten.

 www.kunstarkaden-kempten.de

Ort: Kunstarkaden - Grünes Haus / Promenadestraße 7

Harry Meyer

Meyer bringt mit Feingefühl und Kraft die Ölfarben auf die Leinwand. Hierbei entstehen großmeisterliche Bilder.

 

Josef Lang

Lang bedient sich einer kräftigen, klaren Formensprache. Die gekonnt mit der Kettensäge heraus geschnittenen Figuren coloriert er anschließend unifarben.

www.kunstarkaden-kempten.de

 

Ort: Kunstarkaden - Ausstellungsräume / Königstraße 18-20

Heidi Netzer, Joram von Below, Markus Elhardt, Winfried Becker, Guido Weggenmann und weitere Künstler*innen

Die Produzentengalerie Kempten präsentiert in
gewohnter Qualität, Arbeiten von Heidi Netzer, Joram von Below,
Markus Elhardt, Winfried Becker, Guido Weggenmann im Bereich Malerei und Skulptur.  Darüber hinaus sind auch noch Arbeiten von ehemaligen Ausstellern Vertreten, wie Kilian Lipp, Marco Schuler, Andeera Faciu und Thorsten Mühlbach.

Zudem wird im Raum „Artist in Residence“ der Bildhauer Marco Schuler seine aktuellen Arbeiten zeigen. Musikalische Umrahmung von Señores Hackmann & Brezmann. Für das leibliche Wohl sorgt die Kässpatzerei Kempten.

www.kunstarkaden-kempten.de

 

Ort: Kunstarkaden -Produzentengallerie / Königstraße 18-20

Elisabeth Bader

Elisabeth Baders Objekte finden ihren Anfang in akribischen Beobachtungen der uns umgebenden Natur, gepaart mit einer unbekümmerten Neugier auf die vielfältigen Ausprägungen des Lebens.

Die Künstlerin nutzt hauptsächlich Materialien natürlichen Ursprungs. Organische Leime, Zellulose in Form von Papieren, Flachs, Leinen und Baumwolle stellen als Werkstoffe eine direkte Verbindung zu Flora und Fauna her. Das hintersinnige Spiel mit wabenähnlichen Strukturen, facettenreichem Flechtwerk und materialtiefem Licht- und Schattenspiel hat in den letzten zehn Jahren das Kunstpublikum kontinuierlich überrascht und namhafte Kunstpreise gewonnen.

In den Werken Elisabeth Baders ist stets großer Respekt vor der Kraft der Natur und des Lebens zu spüren. Das OEuvre spiegelt Eindrücke von menschlicher Organik, maschinenhafte Lebendigkeit und spürbare Strukturen von Bäumen, Felsen und Landschaft. Das komplexe Gesamtwerk der Künstlerin verdeutlicht, wie schützenswert das sensible Gefüge unseres Planeten ist.

www.elisabeth-bader.de

 

Ort: Kunsthalle / Memminger Straße 5

Annika Gutsche

Annika Gutsche (*1991 in Fulda) studierte Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Sie beschäftigt sich unter Verwendung verschiedener Methoden und Medien mit Begegnungen und Unbestimmtheiten. Neben installativen, performativen und fotografischen Arbeiten entstanden in den letzten Jahren hauptsächlich filmische Formate. Aktuell arbeitet sie an ihrem Masterprojekt im Fachbereich Film an der HFBK Hamburg bei Prof. Pepe Danquart.

Ort: Kunsthalle Innenhof / Memmingerstraße 5

SAMMLUNG DR. WILHELM MAUL, TRIENTER KÜNSTLER*INNEN

Die diesjährige Themenausstellung „UNTERWEGS“ zeigt Werke aus der Sammlung Dr. Wilhelm
Maul und Arbeiten aktueller Künstler, dabei ist auch die Künstlergruppe aus Trient „La Cerchia“.

Musikalische Umrahmung: Konstanze Meschke (Querflöte) und Annette Zappe (Gitarre)

Ort: Kunstkabinett / Salzstraße 12

Jugendliche und junge Erwachsene mit geistiger Behinderung der OBA

Wer von uns würde nicht gerne mal aus dem Rahmen fallen? Die Künstler der Offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe Kempten fallen mit ihren Kunstwerken buchstäblich aus dem Rahmen und überschreiten die vorgegebene Fläche im Bild. Die unterschiedlichen Kunstwerke, von abstrakt bis hin zu einer politischen Aussage oder einer Herzensbotschaft, sind während des Kunstworkshops auf dem Kunsthof von Künstler Uwe Neuhaus im Mai 2019 entstanden. Im Arbeitsprozess wurden Leisten, Kronkorken, Holzscheiben und viele weitere Accessoires zu einer Komposition verarbeitet.

Insgesamt erwartet die Besucher eine spannende Retrospektive verschiedener formaler Ansätze, wie man künstlerisch und kreativ aus dem Rahmen fallen und dabei vermeintlich vorgegebene Grenzen auflösen kann.

Nicht nur die Kunstwerke sind besonders, sondern auch die Künstler. Gemalt wurden die Bilder von Menschen mit einer geistigen Behinderung unter Anleitung von Künstler Uwe Neuhaus. Bereits seit Jahren besteht die Kooperation zwischen dem Kunsthof und der OBA - Offene Behindertenarbeit, ein Freizeitangebot der Lebenshilfe Kempten. Auch zum Ausstellungsort besteht eine langjährige Verbundenheit. In regelmäßigen Abständen treffen sich OBA-Teilnehmer und Teilnehmerinnen zum Stammtisch im Künstlerhaus.

www.lebenshilfe-kempten.de

 

Ort: Künstlerhaus, 1.OG  / Beethovenstr.  2

Jack Delev

Als nebenberuflicher Fotograf in Kempten bin ich auf Portraits, Hochzeitsfotografie, Produkte, Architektur und Events spezialisiert. Meine Leidenschaft, die Fotografie, ist das Ergebnis 30-jähriger Neugier und der Herausforderung, Momente einfach festzuhalten. Fotografie ist zu meinem Lebensmittelpunkt geworden, seitdem ich im Allgäu lebe.

Das Spiel mit Licht und Schatten zeichnet außergewöhnliche Formen, interessante Muster und spannende Effekte auf Gesichter, die den Betrachter in den Bann ziehen. Die Schatten verändern, fokussieren, konzentrieren. Das Licht leitet die Blicke auf beeindruckende Details. Sie illustrieren die Mimik der Menschen mit Spannung, Ausdrucksstärke und Ästhetik

www.studiojackd.com

Ort: LaVindi Friseur / Poststraße 7

Torben Döring mit dem Team des Ambulant Betreuten Wohnens der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V.

„Ich bin nicht verrückt. Meine Realität ist nur eine andere als Deine.“ Aus „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll

Reisen Sie mit Alice ins Wunderland und treffen dort ganz besondere Persönlichkeiten. In unserer Realität würde man die Wunderland- Bewohner als völlig verrückt/ psychisch krank bezeichnen. Im Wunderland sind alle „normal“, so wie sie sind.
Besuchen Sie unser Wunderland und nehmen Sie Platz an des Hutmachers Teetafel. Wir laden Sie nicht nur zum Tee, sondern auch zum Impro-Theater ein. Sie können mit den Wunderland-Bewohnern in Kommunikation gehen, ihre Besonderheiten kennen lernen, Tee trinken und Kuchen essen, unser Wunderland entdecken oder einfach nur zuschauen.
Wir freuen uns auf Sie!

 

Ort: Lebenshilfe Kempten (Allgäu) / Sankt Mang Platz  3

18 Freunde und Mitglieder des artig e.V.

Zu seinem 10. Geburtstag geht der Allgäuer Kunst- und Künstlerverein artig e.V. mit seinem
gleichnamigen Kunst- und Kulturfestival wieder dahin, wo alles begann: In die Markthalle am
Königsplatz. Bereits zum sechsten Mal verwandeln 18 Künstlern*innen sowie ein vielseitiges
Abendprogramm den schlichten Zweckbau in ein großes „Kunstwohnzimmer“.
Zur KunstNacht endet die artig’19. In dieser Nacht verwebt das Elektrobeat-Projekt Artokalypse von 20 bis 24 Uhr (mit Pausen) die Bilder und Skulpturen mit seinen Klangteppichen zu einem optischen und akustischen Gesamtkunstwerk. Hinter Artokalypse steht der virtuose Kemptener Künstler Jan Hücker, der mit seiner Loopstation elektronische Beats, Synthesizer und Gitarren zu einem Electro-Liveact verschmelzen lässt, welcher sich innerhalb des Genres von den sonst computersteuernden DJ’s hervorhebt.
Zudem haben KunstNacht-Besucher*innen bis 24 Uhr die Chance, bei der traditionellen „stillen Auktion“ die begehrten Kunststückchen der teilnehmenden Künstler*innen zu ersteigern. In der Kunstausstellung zeigen verschiedene Künstler*innen ihre Werke: Gwen Boos, Mark Anton Ess, Tobias Freude, Thomas Guggemos, Brigitte Guggenmos, Matthias Herzog, Kornelia Kesel, Klaus B. Kiechle, Maria Kiechle, Manuela Maurus, Susanne Praetorius, Ecke Recla, Mario Riedesser, Thomas Scherer, Stephan A. Schmidt, Werner Specht, Mercedes Vetter-Rodriguez, Warum?

www.artig.st

 

Ort: Markthalle / Am Königsplatz  3

Schüler*innen der Mittelschule bei der Hofmühle

In Kooperation mit den Künstlern Stephan A. Schmidt (Kempten) und Robert Wilhelm (Füssen)
sind in der Arbeitsgemeinschaft Kunst den Schüler*innen Möglichkeiten der optischen Täuschung näher gebracht und Grundkenntnisse im Sprayen vermittelt worden.
In der KunstNacht sind die Besucher*innen eingeladen, sich auf Täuschungen einzulassen und in Aktion ein persönliches Erinnerungsfoto mit nach Hause zu nehmen. Eine Fotodokumentation gibt Einblicke in den Entwicklungsprozess und das Engagement der Schüler*innen.

 

Ort: Mittelschule bei der Hofmühle / Westendstraße  29

Martin Scheidl (Führung)

Wer heute das stattliche Gebäude der Allgäuer Volksbank betrachtet, denkt wohl kaum an die über 500-jährige Geschichte dieses Hauses. Dennoch legt die prachtvolle Barockfassade ein Zeugnis vom Selbstverständnis und Selbstbewusstsein früherer Generationen der Reichsstadt Kempten ab.

Besonders hervorzuheben ist das sogenannte „Rokoko-Juwel“, der Ponikau-Saal. Der eigene Festsaal im Haus der Patrizierfamilie Jenisch ermöglichte eine Art von Gleichstellung der Bürger der Reichsstadt mit der fürstäbtlichen Prunkentfaltung und verkörperte die Lebensfreude in der Freien Reichsstadt Kempten. Zur damaligen Zeit fanden im Rokokosaal bei Kerzenlicht Konzerte, Komödien und Kurzopern statt. Hierzu wurde ein ausgewähltes Publikum eingeladen.

Aufgrund der statischen Gegebenheiten ist es der Allgäuer Volksbank leider nicht möglich, das
Haus der gesamten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Deshalb hat die Bank im Jahre 2004
begonnen, den Ponikau-Saal mit einer Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Kunst-Stücke“ zu beleben. Pro Jahr sind vier unterschiedliche Veranstaltungen geplant. Auch zur KunstNacht 2019 öffnet die Volksbank wieder traditionell ihre Türen.

 

Ort: Ponikau-Saal  / Rathausplatz 12

Live-Acts verschiedener Künstler*innen

Seit ihrer Gründung 2003 steht die Online-Kunstgalerie Schaffenden aus allen Bereichen der Kunst für die Präsentation ihrer Werke offen. Einmal im Monat kommen die Künstler*innen in der Runde „Künstlertreff Allgäu“ zusammen und konferieren über Ideen, anstehende Ausstellungen oder Projekte. Die ständig wechselnden Lokalitäten und Termine werden dabei jeweils eine Woche vor den Treffen bekannt gegeben. Dazu sind Kunstinteressierte und Künstler*innen, die uns kennenlernen wollen, herzlich eingeladen.

Folgende Künstler*innen der Online-Kunstgalerie nehmen an der KunstNacht 2019 teil: Ingeborg Schiele-Roth, Eugen Ehlers, Marcela Wendt León, Daniel Peter, Renate Karpstein, Uschi Stadelhofer-Landgraf, Evi Gerstheimer, Jutta Brugger, Anneliese Dorn

Von Daniel Peter, Uschi Stadelhofer-Landgraf, Ingeborg Schiele-Roth und Renate Karpstein sind Live-Acts geplant, die im Wechsel den KunstNacht Besuchern präsentiert werden.

www.neue-kunstgalerie.com

Ort: Ratscafé / Rathausplatz 15-17

Friedrich H. Mieroff

Sozialkritische Darstellung des modernen Menschen
Der Autodidakt ist seit Jahren künstlerisch aktiv und sagt über sich selbst: „Gedankenspiele über die Menschen unserer Zeit, sowie das Arbeiten mit Holz, Steinen und Farben, ist für mich der beste Weg zur totalen Entspannung.“

 

Heike Sterk

Einzig „ART“ig. Das Außergewöhnliche in der Ähnlichkeit
Sterk stellte bereits bei der KunstNacht Kempten 2017 und den Kunstaustellungen der Allgäuer Festwoche aus. Sie bezeichnet sich als „Farbklecks aus dem Kemptener Wald“, deren neuere Arbeiten Außergewöhnliches in ähnlicher Silhouette zeigen. Mal bittersüß, mal goldig – eben Einzig „ART“ig.

 

Heinz Peter Miller

EXPERIMENT.WOMEN IN BLACK AND LIGHT
Miller entflieht seinem technischen Arbeitsalltag, indem er in der Kunst seine Kreativität, aber auch seinen kritischen Blick auf unsere Gesellschaft verarbeitet.

www.dieraumbeleuchter.de

Ort: die Raumbeleuchter & Atelier Geppert / Gerberstraße 45

Christine Sachs und Birgit Frank, Fotofreunde Wiggensbach, Schüler*innen des Kunstzweiges der Realschule

Licht und Schatten bilden nicht nur ultimative Kontraste, sondern auch unzählige Schattierungen und Zwischentöne. Die ausgestellten Arbeiten entstanden größtenteils in enger Zusammenarbeit ausgewählter Schüler*innen des Kunstzweiges der Realschule, Mitgliedern der Fotofreunde Wiggensbach und Kunsterzieher*innen der Schule. Entstanden sind spannende Fotografien, Grafiken, Acrylbilder und Schattentheaterstücke.

Seit mehr als 30 Jahren gibt es die Fotofreunde Wiggensbach, die sich mit den Arbeiten ihrer rund 80 mehr oder weniger aktiven Mitglieder längst große Anerkennung weit über die Region hinaus erworben haben. Mit dabei sind: Toni Asen, Hartmut Faustmann, Günther Just, Siegfried Hilbrich und Elmar Suchy.

Die beiden Kunsterzieherinnen Christine Sachs und Birgit Frank sind seit ihrem Studium aktiv künstlerisch tätig.

Im Kunstzweig der Realschule setzen sich die Schüler in vielfältiger hauptsächlich praktischer Art und Weise mit Kunst auseinander

Ort: Realschule an der Salzstraße (Aula) / Salzstraße 17

architekturforum allgäu

Neben regionalen Fotograph*innen hat das architekturforum allgäu auch die Bevölkerung eingeladen, mit der Kamera einen eigenen Blick auf das ‚Gebaute Allgäu‘ zu werfen, also persönlich berührende Räume einzufangen – ansprechende und weniger gelungene Situationen. So wird kaleidoskop-artig ein breites Stimmungsbild der baukulturellen Ist-Situation in unserer Region abgebildet.

Die Fotoarbeiten werden an einem besonderen Ort am Fuß der Burghalde präsentiert und zwar im leer stehenden Reglerhaus auf dem ehemaligen Gaswerksgelände an der Webergasse.

 www.architekturforum-allgaeu.de

 

Dr Reglar

Dr Reglar ist ein musikalisches Projekt, im Kern bestehend aus vier Allgäuer Musikern, das den Innenraum des Reglerhauses vertonen wird. So wie mittels Licht und Schatten ein Bild entsteht, werden die Dimensionen des Raums in eine musikalische Komposition umgewandelt.

Dass Dr Reglar an diesem Abend im Reglerhaus spielt, ist also kein Zufall, sondern Programm.
Die Musiker Gerold Kocher, Eugen Guckenheimer, Hannes Weh und Alexander Rissmann
benutzen dafür die Frequenzen analoger Synthesizer, Saiteninstrumente und die Eigenfrequenz des Raums.

 

Ort: Reglerhaus / Webergasse 14

Praveen Maripelly

In diesem Projekt wird die Dualität von männlich & weiblich, rechts & links, Tag & Nacht, schwarz & weiß in Form zweier Symboliken Plug und Socket dargestellt. Plug (Stecker) = männlich undSocket (Buchse) = weiblich. Seit der Schöpfung verkörpert jedes menschliche Wesen das Männliche und das Weiblich Prinzip, die sich im Körper gleichmäßig verteilen.
Die rechte Seite des Körpers repräsentiert das maskuline Prinzip. Sie steht für die Fähigkeit zu geben und durchsetzungsfähig zu sein; sie ist der autoritäre und rationale Teil unseres Seins.

Die linke Seite des Körpers repräsentiert das feminine Prinzip. Sie steht für die Fähigkeit zu
empfangen, um Hilfe zu bitten; zärtlich, fürsorglich, kreativ und künstlerisch zu sein; auf unsere eigene Weisheit zu hören und ihr zu vertrauen.

Sie sind Gegensätze, aber sie haben gemeinsam diese schöne Welt geschaffen. Männlich- und Weiblichkeit sind wie zwei Seiten einer Medaille: unzertrennlich. Alle „Paare von Gegensätzen“, die wir Menschen auf der Erde erleben, können auf die Sonne und den Mond zurückgeführt werden. Die Sonne verursacht TAG - der Mond verursacht NACHT. Der Tag ist voller LICHT - die Nacht ist DUNKEL.
Diese Dualitäten werden in zwei Räumen erfahrbar. Im lichten Tag-Raum können schwarz weiß Holzdrucke bei Tageslicht betrachtet und erlebt werden und im dunklen Nacht-Raum schwarze sowie weiße LED-Kunstwerke.

www.mpgoud.com

Ort: Reichsstraße 3

Lisa Marie Ghabbour Hanna

Die Herzstücke meiner Kunst sind Mandalas und Fotografien.
Viele Menschen haben verlernt, Andere oder sich Selbst richtig wahrzunehmen. Die äußere Hülle ist für jeden sichtbar, doch die wahre Schönheit und Stärke verbirgt sich im Kern. Durch meine Arbeit als Fotografin möchte ich die Menschen wieder in Berührung mit diesem Kern bringen, um ihre innere Leuchtkraft nach Außen strahlen zu lassen. Mandalas kommunizieren mit ihrer Symbolik und ihren Farben direkt mit unserem Unterbewusstsein. Sie spiegeln die universellen Lebensformen in ihrer natürlichen Ordnung und verkörpern eine tiefe, innere Wahrheit. Für mich sind sie nicht nur wunderschön und heilsam. Sie sind wie ein guter Freund und Begleiter auf dem Weg, unseren gewohnten Ego-Verstand zu verlassen und tiefe Herzenserfahrungen zu machen. Raus aus dem Kopf, rein in unser wahres Selbst. Dort, wo immer Liebe ist und Angst keinen Platz hat, wo Licht und Frieden wohnen.

Geb. 1990 in München. Freischaffende Künstlerin/ Autodidakt.
Seit Juni 2007 in Kempten lebend.
2009 erste Experimente und Arbeiten der Vergoldungstechnik mit Blattgold und Schlagmetall.
2013 spezialisiert auf Mandalas und Ornamentik.
2015 erste Versuche in Fotografie und Fotokunst.

 

Ort: Trend Reischmann, Rooftop / Kellerstraße 6

Kemptener Initiative e.V.

Bereits zum zweiten Mal seit Ihrer Gründung im Jahre 2015, ist die Kemptener Initiative auch dieses Jahr zur KunstNacht 2019 mit dem neuen Titel HofArt – „Das Blaue Wunder“ in der Kemptener Innenstadt vertreten.

Im Hinterhof des einstigen Calgeer-Hauses und bis heute noch vielen Kemptenern als Scharbach-Haus bekannt, präsentiert der Verein in einer einzigartigen Atmosphäre, einen KunstNacht Ort, den man so in Kempten wohl nur noch selten vorfindet.
Schon beim Betreten des Hinterhofs wandelt der Betrachter durch das mit bunten Lampenschirmen, kunstvoll in Szene gesetzte Landammansgässchen, welches die Neugierde auf das dahinter Verborgene wecken soll und durch die stimmungsvollen Lichtinstallationen auf die Spitze getrieben wird, bzw. man beim Besuch „Das Blaue Wunder“ erleben kann.
Lassen Sie sich überraschen!

Ein weiteres Highlight erwartet den Besucher mit dem Nachwuchsjongleur Laurin. Seine Kunststücke mit dem Diabolo verzaubern den Besucher auf eine eindrucksvolle Art und Weise.

Showzeiten von Laurin:
20 Uhr Show 70er & Robots
21 Uhr Show Asia & Partido
22 Uhr Show 70er & Robots
23 Uhr Show Asia & Partido

Ort: Scharbachhaus (Hinterhof) / Klostersteige 36

Julia Obermaier

2009 – 2012 Ausbildung zur Goldschmiedin an der staatlichen Berufsfachschule für Glas und Schmuck, Neugablonz 2012 – 2016 Bachelor of Fine Arts an der Hochschule Trier, Edelstein und Schmuck, Standort Idar-Oberstein 2015 Auslandssemester am Royal Melbourne Institute of Technology in Australien 2018 – 2019 Master of Advanced Design, Hochschule München für angewandte Wissenschaften seit 2016 selbstständig im eigenen Atelier in Kempten.

www.juliaobermaier.com

 

Simone Winkler

1988 – 1991 Ausbildung zur Goldschmiedin an der staatlichen Berufsfachschule für Glas und Schmuck, Neugablonz 1994 – 1998 Studium bei dem Bildhauer Renzo Ildebrando in Lissabon, Portugal 2007 Bronzesandguss bei Claire Moreau, Lacot / Auvergne, Frankreich 2013 Schmuck- und Gefäßguss bei Peter Bauhuis, Akademie für Gestaltung und Design, München seit 1998 selbstständig im eigenen Atelier in Kempten.

www.simonewinkler.de

Ort: Schmuckatelier Julia Obermaier / Ankergässele 6

Birgit Hefter

Die Künstlerin Birgit Hefter (Immenstadt) stellt in den Räumlichkeiten von „sons and friends“ großformatige Acrylbilder und Keramiken aus. Ausgewählte und bewusst aufeinander Bezug nehmende Werke der Streifenbildserie mit kurzen englischen Wörtern (z.B. GUILT, MONEY, GREED, HOPE) reflektieren das Thema Licht und Schatten auf einer inhaltlichen und formalen Ebene.
Keramiken, meist große Schalen aus weißem bzw. schwarzem Ton, spielen mit dem Thema Licht und Schatten durch Relief-Strukturen, cutouts (durchbrochene Gefäßwände) und Bemalung.

www.birgit-hefter.de

Ort: Stadtsäge beim AÜW / Illerstraße 12

Wolfgang Steinmeyer

Bei „Drunter und Drüber“ zeigt Wolfgang Steinmeyer seine Zeichnungen nicht nur für Erwachsene, sondern auch speziell für Kinder. Der in Nördlingen geborene Maler und Zeichner widmet sich seit den 80er Jahren der Kunst und beschäftigt sich mit Buchillustrationen, Aquarellen und Zeichnungen. Mit viel Witz und Fantasie bringt Steinmeyer seine Karikaturen aufs Papier. So begleitet er auch in der Reihe „Klassik für Kinder“ die Stücke „Die kleine Schusselhexe“ und „Nussknacker und Mäusekönig“ mit originellen Live-Illustrationen. Die humorvollen und skurrilen Werke werden in Kinder-Augenhöhe im Foyer des Stadttheaters gezeigt. Damit sich die „großen Leute“ nicht bücken müssen, werden einige Bilder in üblicher Höhe gehängt. Eben „Drunter und Drüber“!

Am Tag der Vernissage, zu Beginn der Kemptener Kunstnacht, dürfen Kinder unter Anleitung von Wolfgang Steinmeyer selbst zu Papier, Stift, Farbe und Pinsel greifen. Eigens für die KunstNacht am Samstag, 21. September 2019, kreiert Wolfgang Steinmeyer einen tierisch illegalen Zebrastreifen, der auch zu begehen sein wird. Lassen Sie sich überraschen!

www.wolfgang-steinmeyer.de

Ort: Theater in Kempten Foyer / Theaterstraße 4

Anna Fassnacht

Umgeben von Raritäten und Designobjekten zieht sie ihre Inspiration aus weit zurückliegenden Zeiten bis hin zur Moderne. Ihre textilen Kreationen sind eine Mischung aus dem Weiblichen von Christian Dior, dem Überraschenden aus dem Neobarock und dem Surrealen von Fornasetti. Anna Fassnacht hat einen eleganten Entwurf der Couture geschaffen, welche alte Etikette und Normen aufbricht. Aus den entstandenen Fragmenten bildet sie ihren neuen, unverkennbaren Stil. Ihre surreal und fantastisch anmutenden Collagen sind das Pendent zu den textilen Arbeiten – ein aus Teilen unterschiedlicher Herkunft komponiertes Ganzes.

Zur KunstNacht 2019 erwartet Sie eine Installation auf der großen Bühne im Kemptener Stadttheater. Mit dem Titel „EBENBÜRTIG“ stehen sich Maria Stuart & Elisabeth I, zwei starke Frauen als Rivalinnen gegenüber.

Tauchen Sie ein in eine andere Welt. Zauberhaft – Kurios – Humorvoll

Anna Fassnacht, geboren 1985, seit 2009 selbständig, 2013 Eröffnung des Ateliers am St.-Mang-Platz in Kempten, mit Werkstatt und Ausstellungsräumen neuer Mode- und Kunststücke. Seit 2013 auf verschiedenen Messen und Ausstellungen in ganz Europa vertreten. Seit 2017 zahlreiche Ausstellungen mit Ihren Collagen. Seit 2018 neues Atelier in der Salzstraße 3 in Kempten.

www.anna-fassnacht.com

Ort: Theater in Kempten Große Bühne / Theaterstraße 4

Künstlergruppe K-art-on e.V.

Die Künstlergruppe K-art-on e.V. hat zu ihrem 15-jährigen Jubiläum mit „Farbe bekennen“ ein
Thema gewählt, welches nicht nur ein buntes Feuerwerk an Aspekten beinhaltet. Das Ergebnis werden Raumplastiken, Raumlinien und Raumkonstruktionen sein, die sich in den vielfältigen Spiegelungen des seit März errichteten Reflektarium ins Unendliche aufzulösen scheinen. Es entstehen Illusionen, Spiegel-, Licht- und Schattenwelten, luftig und licht, diaphan statt dicht in der Reduktion und seiner Wirkung. Farbige Lichtinstallationen an den Treppenabgängen lassen das Areal in der KunstNacht erstrahlen.

Lioba Abrell – Bärbl Auer – Caroline Dornach – Antoniette Fraedrich – Bernd Henkel – René Nebas – Ecke Recla – Florian Rautenberg – Lis Schubert – Gerhard Weiss – Barbara Wolfart

www.kart-on.de

Ort: Underground ART Project U1 / Freudenbergunterführung 5

Kristina Johlige Tolstoy

Von Geburt (1967) an Künstlerin. Erste holzige Schritte bei Vater/Bildhauer Gerhard Johlige, danach folgten noch viele andere Lehrmeister: das Leben, die Erde, die Schnitzschule, Menschen, andere Orte, andere Länder. Als Bildhauerin freiwirkend und werkend im Allgäu.

www.kristinajohlige.com

Ort: Werkschau Simone Winkler / Memminger Str. 16

Die kleinen Künstlerinnen und Künstler von morgen In der Volkshochschule (VHS) erwarten die KunstNacht- Besucher*innen die eindrucksvollen Ergebnisse des KinderKunstFests vom Nachmittag. Dabei entstanden in fünf verschiedenen Räumen unter anderem gruselige Gangsterköpfe, eine spannende Höhlenmalerei und persönliche Geheimsiegel der Kinder-Kunstdetektive. Den Spaß, den die Malschaukel bot, kann auch Stunden später noch anhand der mysteriösen Farbspuren auf dem Boden beobachtet werden. Kommt und seht euch die Werke der jungen Meister*innen an ‒ den neuen Picassos und Frida Kahlos von morgen!


www.kunstschule-kempten.de
www.vhs-kempten.de


Termine:


KinderKunstFest: 13.00 — 17.30 Uhr
Theateraufführung: 17.30 Uhr mit Figurentheater Ferdinande
KinderKunst-Ausstellung: ab 19.00 Uhr

 

Ort: VHS - Kinderkunstfest / Bodmanstr. 2

Besucher*innen­info

KunstNacht-Kulinarik

Kunst macht hungrig. Daher wird dieses Jahr sowohl auf dem Hildegardplatz als auch am St.-Mang-Platz für Verköstigung gesorgt.

KunstNacht-Bus

Um die Füße zu schonen, bietet das Busunternehmen Mona einen Fahrservice an. Von 19:30 Uhr bis 0:00 Uhr werden ca. alle 15 - 20 Minuten verschiedene KunstNacht-Haltestellen angefahren. Siehe Karte

Abendkasse

KunstNacht-Bändchen können auch an folgenden Abendkassen erworben werden: Infostand am Hildegardplatz, Basilika St. Lorenz, AÜW, Markthalle, Mang Box, Parkhaus Kronenstraße, Alpin-Museum, Kunsthalle Kempten, Allgäuer Volksbank am Rathausplatz, Hofgartensaal, Stadttheater und Galerie Kunstreich . Außerdem sind wieder mobile Kassen unterwegs.
Die Abendkassen sind ab 18.30 Uhr geöffnet.

Sicherheit und Erste Hilfe

Ihre Sicherheit ist uns wichtig! Daher behält sich unser SIDA Sicherheitspersonal vor, stichprobenhaft Taschenkontrollen durchzuführen. Außerdem stehen Sanitäter am Hildegardplatz sowie am St.-Mang-Platz bereit.

KunstNacht-Bändchen

Das KunstNacht-Bändchen gilt als Eintrittsnachweis für alle KunstNacht-Orte, Museen, Ausstellungen, die KunstNacht-Party, das Open-Air-Programm sowie Fahrten im KunstNacht-Bus.

Infostände

Die Infostände befinden sich auf dem St.-Mang-Platz und angrenzend an den Hildegardplatz.

Presse

Vertreter*innen der Presse akkreditieren sich bitte am Infostand am Hildegardplatz. Dort liegen Pressekarten für Sie bereit.

KINDER
KUNST
FEST
13-18 UHR
VHS
KEMPTEN

Geh mit uns auf Entdeckungstour und werde zum Kunstdetektiv. Viele Aktionen warten auf dich!

 

Mitmachen können alle Kinder! Bist du unter 6 Jahren? Komm mit einer Begleitperson.

 

Du kannst selbst entscheiden, wie lange du bleiben magst. Der Eintritt ist frei.

 

VHS Kempten, Bodmanstraße 2

Flyer herunterladen

Vorverkauf

07.09. – 21.09.19, 13 Uhr
Regulär  VVK:  10€  /  8€
Ermäßigt*  VVK :  5€  /  4€

 

*Jugendliche von 13 bis 17 Jahre sowie Schüler*innen, Studierende und Empfänger*innen von Sozialleistungen. Kinder bis einschließlich 12 Jahre und Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung erhalten freien Eintritt. Sie können sich am Veranstaltungstag ein gratis KunstNacht Bändchen am Info Stand am Hildegardplatz abholen.

KunstNacht-Bändchen

Das KunstNacht-Bändchen gilt als Eintrittsnachweis für alle KunstNacht-Orte, Museen, Ausstellungen, Konzerte, die KunstNacht-Partys, das Open-Air-Programm sowie für Fahrten im KunstNacht-Bus. Zum Bändchen erhält man einen KunstNacht-Katalog, in dem alle Orte und Künstler*innen präsentiert sind.

Vorverkaufsstellen

Allgäuer Zeitung Service Center, Kreisboten-Verlag, Künstlerhaus, Buchhandlung Dannheimer, Tourist Information, Staehlin Papeterie, CamboMare, Marstall (im Alpin-Museum in der Kunstausstellung), Stadtbibliothek, Archäologischer Park Cambodunum, MangBox Kempten und Kulturamt Kempten.

Blick zurück

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